Wiener Jubel - Ouvertüre

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Komponist: Suppé Franz von
Arrangeur: Eibl Hans
Besetzung: Großes Blasorchester
Format: A4
Genre: Ouvertüre Eröffnungswerk Konzertwerk Klassische Musik
Grad: D
Spieldauer: 07:00
Verlag: TSS Musikverlag

Wiener Jubel - Ouvertüre

von Franz von Suppé

 

Obwohl der Komponist die erstaunliche Anzahl von über 250 Bühnenwerken, ein Requiem, Messen, Chorwerke, Lieder usw. schuf, beruht Suppés  Ruhm heute hauptsächlich auf seine Ouvertüren, die vortrefflich gearbeitet, einfallsreich und in ihrem Stil unbeschwert sind. Diese Werke bilden im allgemeinen ein Potpourri aus überschäumenden Melodien, wirbelnden Rhythmen und ausgelassenen instrumentalen Kapriolen mit mitreißender Aufeinanderfolge.

 

Zu allen seinen Ouvertüren schrieb schrieb Suppé die Musik für eine nachfolgende Handlung (Operette oder Volksschauspiele). Nur bei der Jubel-Ouvertüre machte er eine Ausnahme. Er schrieb zwar die Ouvertüre, aber für eine nachfolgende Handlung keine Musik. Die anscheinend autonom entstandene Ouvertüre ?Wiener Jubel? feiert den Glanz einer festlichen Stadt mit Anklängen an martialischen Pomp und mit dem rhythmischen Schwung des Walzers, der Polka und des Marsches. Suppés melodischer Elan wird vom Publikum geschätzt und deshalb immer einen unbestreitbaren Wert in der ?leichten Klassik? haben.

 

 

Hinweise für den Dirigenten:

Die Tempi sind in jedem Teil eingezeichnet und orientieren sich an einer Aufnahme der Wiener Philharmoniker. Die Tempoangaben sollten jedoch nur als ?Grundtempo? angesehen werden, denn verschiedenen Phrasen innerhalb eines größeren Teiles verlangen selbstverständlich ein ?Schneller- oder Langsamerwerden?. Für den Dirigenten ist es unbedingt notwendig, auch die Originalversion (Sinfonieorchester) zu kennen, um sich an dieser Stilart des Musizierens zu orientieren.

 

Instrumentation:

Für eine Aufführung ist es Notwendig, einen sehr starken und leistungsfähigen Holzbläsersatz zu haben.

Die Saxophonstimmen, vor allem die Altsaxophone, sind als Unterstützung des Klarinettensatzes erforderlich. Das Schlagzeug ist mit dem Original identisch. Es wurde bewusst darauf verzichtet, andere Instrumente (Glockenspiel) dazuzuschreiben.

Die vorliegende Instrumentation klingt gegenüber dem Original um einen Ton tiefer. Eine andere Tonart konnte nicht gewählt werden, weil sich sonst für die Bläser eine zu komplizierte Tonart ergeben hätte.

 

Die Dynamik: Sie wurde aus dem  Original übernommen. In der Entstehungszeit dieser Musik (um ca. 1850) hat man die Dynamik sehr übertrieben. Sie besteht fast nur aus einem Fortissimo und aus einem Pianissimo. Im Blasorchester muss deshalb mit der starken Dynamik in den Blechbläsern und vor allem im Schlagzeug vorsichtig  umgegangen werden, um die Klangbalance nicht zu gefährden.

 

Die Partitur enthält 33.217 Noten (incl. Pausen)

 

Notenbeispiel

Hörbeispiel

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