Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien

Artikelnummer: 97966

129,90 €

inkl. 10% USt. , versandfreie Lieferung (Standard)


Stk.

sofort verfügbar

Lieferzeit: 2 - 3 Werktage


Komponist: Suppé Franz von
Arrangeur: Eibl Hans
Besetzung: Großes Blasorchester
Format: A4
Genre: Ouvertüre Eröffnungswerk Konzertwerk Klassische Musik
Grad: D
Spieldauer: 08:00
Verlag: TSS Musikverlag
Franz von Suppé
geboren 1819 in Spalato (Dalmatien), gestorben 1895 in Wien.

Suppés Vater stammt aus Belgien, seine Mutter aus Wien. Mit ihr kommt er nach des Vaters Tod von Padua, dort sollte er Jura studieren, 1835 nach Wien. Als Schüler von Sechter absolviert er das Konservatorium, später studiert er beim Opernmeister Donizetti. Ab 1840 ist er an verschiedenen Wiener Theatern als Kapellmeister tätig. Als Komponist beginnt er mit ernster Musik und schreibt schon mit 13 Jahren eine "Dalmatinische Messe", später ein Requiem, eine Sinfonie, Ouvertüren und andere Kirchenmusiken. Doch seine Begabung zieht ihn zur Bühnenmusik. Er schreibt Bühnenmusiken zu Possen und Volksstücken, 180 insgesamt. Mit seinem Werk "Das Pensionat" (1860) entsteht die erste Wiener Operette. Ihr folgen viele weitere Einakter darunter "Flotte Bursche", "Leichte Kavallerie", (1866) "Banditenstreiche", "Die schöne Galathee". 1876 erringt Suppé mit seiner ersten abendfüllenden romantischen Operette "Fatinitza"  einen nachhaltigen Erfolg und drei Jahre später schenkt der Sechzigjährige der Welt sein Meisterwerk den "Boccaccio". Noch gut ein halbes Dutzend Operetten und eine Oper schreibt Suppé, dann wendet er sich wieder der Kirchenmusik zu.


Ouvertüre: "Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien"
Sie ist die früheste Ouvertüre zu einem Sketch über das Wiener Leben, der am 26. Februar 1844 zum ersten Mal im Theater an der Josefstadt gegeben wurde. Es war keineswegs eine Operette, sondern ein "lokales Gemälde". Das langweilige Opus wurde nur dreimal gespielt, die Berühmtheit der Ouvertüre dauert jedoch bis heute an. Mit dieser Ouvertüre schuf Suppé das Muster für seine zukünftigen Schöpfungen. Ein einleitendes Maestoso, das in ein klagendes Cellosolo überleitet, folgen kontrastierende Abschnitte, die sich in ein überschäumendes Presto und zu einem brillanten Schluss steigern.

Von Hans Eibl, der in seiner 30-jährigen Militärkapellmeisterzeit diese Ouvertüre selbst gerne gespielt hat, wurde dieses Werk neu instumentiert und an die heutige Orchesterbesetzung angepasst.

Bitte melden Sie sich an, um einen Tag hinzuzufügen.

Ähnliche Artikel