Odboj-Ouvertüre (Aufruhr)

Artikelnummer: 95251

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Komponist: Stolc Emil
Arrangeur: Eibl Hans
Besetzung: Großes Blasorchester
Format: A4
Genre: Ouvertüre Eröffnungswerk Konzertwerk
Grad: B
Spieldauer: 06:30
Verlag: TSS Musikverlag
Der Name Odboj bedeutet so viel wie Aufruhr, Aufstand oder Empörung. Schon das erste Thema dieser Ouvertüre, welches von den tiefen Instrumenten gespielt wird, hat einen sehr resoluten und majestätischen Charakter. Die schnellen Teile dieses Werkes sind ebenfalls von sehr markanten und eindringlichen Motiven geprägt und bekommen im Verlauf des Werkes immer mehr Kraft, mehr Dynamik, so daß im 2. Allegro bei Takt 82 der Aufstand zu einem Ausbruch und Höhepunkt führt. Der langsame Andantino-Teil, der zwischen den Allegro-Teilen liegt, hat dagegen sehr lyrische, wehmütige Melodien, welche teilweise als Flügelhornsolo vorgetragen werden. Temperamentvoll und kämpferisch wird das Werk zu Ende geführt. Nur die letzten langsamen Takte nehmen eine Wendung nach As-Dur und lassen erkennen, dass der Aufstand ein positives Ende nimmt. 

Emil Stolc (1888-1940) besuchte als 15-jähriger 2 Jahre das Prager Konservatorium als Orgelschüler und trat anschließend als Flügelhornist in die Militärkapelle ein. 1912 ließ er sich in Prag nieder und gründete einen Musikverlag. Von 1928 bis 1933 dirigierte er die Kapelle der Nationalgarde in Prag. Stolc hinterließ ca. eintausend Kompositionen.
Der Arrangeur Hans Eibl hat diese Ouvertüre neu bearbeitet, weil sie früher sehr viel und gerne gespielt wurde und durch die veraltete Instrumentierung aus den Konzertprogrammen völlig verschwunden ist. Die Gefälligkeit und Aussagekraft dieser Ouvertüre aber rechtfertigt eine Neuausgabe .

Hörbeispiel

Notenbeispiel

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