Cäcilienmesse

Artikelnummer: 1422018

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Plenarmesse für gemischten Chor, Kantor, Volksgesang, und Blasorchester (oder Orgel)
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Die Cäcilienmesse ist eine Plenarmesse für gemischten Chor, Kantor, Volksgesang, und Blasorchester (oder Orgel) von Gottfried Veit.

Die Geschichte der heiligen Cäcilia
Die heilige Cäcilia (gestorben um 230 in Rom) war - der Legende nach - eine vornehme Römerin, die im dritten Jahrhundert nach Christi lebte und für den christlichen Glauben den Märtyrertod starb. Seit dem 13. Jahrhundert wird sie häufig mit Musikinstrumenten dargestellt. Ihre herausragenden Attribute sind die Orgel, die Violine, das Schwert (als Attribut des Martyriums) und die Rose. Erst seit dem 15. Jahrhundert wird sie als Patronin der Musik, insbesondere der Kirchenmusik, verehrt. Eine ihr zu Ehren errichtete Kirche wurde an einem 22. November eingeweiht. Daher wird dieser Tag allgemein als der "Cäcilientag" gefeiert. Der Leichnam der heiligen Cäcilia wurde im 9. Jahrhundert unverwest geborgen und in der Basilika "Santa Cecilia" im römischen Trastevere beigesetzt.
Eine besondere Bedeutung erhielt diese Heilige als Emblem der kirchenmusikalischen Reformbewegung im 19. Jahrhundert in Deutschland, die mit "Cäcilianismus" bezeichnet wurde. Diese Bewegung machte sich zur Aufgabe, die Kirchenmusik wieder im alten Geiste (dem sogenannten "Palestrina-Stil") zu pflegen. 

Die "Cäcilienmesse" für Chor und Blasorchester
Da nicht nur die städtischen, sondern auch die dörflichen Musikvereine - vorzugsweise die Kirchenchöre und Musikkapellen - in der heutigen Zeit immer öfters gemeinsame Projekte verwirklichen, liegt es nahe, eine "Gemeinschaftsmesse" genau für diese beiden Musiziergemeinschaften bereitzustellen. Einer willkommenen Tradition folgend bietet sich dazu der "Cäcilien-Sonntag" ganz besonders an. Vor allem an diesem prägnanten Termin sollten Musikvereine gemeinsam in Erscheinung treten.
Die hier vorliegende "Cäcilien-Messe" von Gottfried Veit ist für solche Anlässe geradezu prädestiniert, da sie zur Darbietung nicht nur den Kirchenchor und die Musikkapelle, sondern auch noch einen Kantor sowie den Gemeindegesang miteinbezieht. Mit ihren elf Teilen deckt diese Komposition sowohl die Ordinariums- als auch die Propriumsgesänge ab und zählt deshalb zu den sogenannten "Plenar-Messen". Stilistisch ist diese Messkomposition zwar streng tonal gehalten, weist aber mit ihrer zeitnahen Tonsprache ebenso auch in die Zukunft. Natürlich können von dieser Messe auch nur einzelne Teile, die allesamt eine unüberhörbare Geschlossenheit zeigen, dargeboten werden. Der Schwierigkeitsgrad der vier Chorstimmen bewegt sich bewusst in relativ engen Grenzen. Auch die Instrumentation des Blasorchesters ist so angelegt, dass sämtliche Solo-Stellen von "Mangelinstrumenten" - als Stichnoten - in adäquaten anderen Instrumentalstimmen aufscheinen.

Hörbeispiel

Notenbeispiel - Gesamtpartitur

Notenbeispiel - Chorpartitur + Orgel

Notenbeispiel - Chorpartitur

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